Nach dem Frühstück führt heute unsere Tour nach Porto.           Viana do Castelo

Unterwegs legen wir einen Zwischenstopp in Viana do Castelo ein und parken unterhalb der Altstadt am Flussufer. Zwar steht in jedem Reiseführer unbedingt mit dem Auto oder Aufzug zur Wallfahrtkirche Santa Luzia hochzufahren, aber das haben wir ausgelassen. In erste Linie haben wir uns für diesen Urlaub vorgenommen Land und Leute kennen zu lernen. Zu viele Kirchen und Klöster müssen nicht sein. Stattdessen bummeln wir gemütlich durch die Altstadt. Das reicht auch, denn unser großes Ziel ist ja heute Porto. 

Die Stadt wollen wir vor Einsetzen der Rushhour erreichen. Laut Wegbeschreibung liegt unser Hotel direkt in der Altstadt. Hier haben wir am längsten unser Hotel gesucht. Hätte Porto nicht so viele Baustellen durch den Bau eines Metronetzes (hier entsteht ein über 70 km langes Streckennetz mit 50 Stationen) und Einbahnstraßen, wäre es einfach gewesen. Nach langem Suchen endlich gefunden und das größte Glück heute ist der Parkplatz direkt vor dem Hotel. Wir halten uns im Hotel nicht lange auf, denn wir wollen unbedingt Porto zu Fuß erkunden. Aber eines muss erwähnt werden, unbedingt wichtig ist gutes Schuhwerk, denn sonst kann man Porto nicht genießen. 

Wir lassen uns durch Porto treiben und kommen am historischen Bahnhof Sao Bento vorbei. In der Halle werden in großflächige Kachelbilder Szenen aus der portugiesischen Geschichte dargestellt. Heute Abend fehlt uns das Licht zum Fotografieren, daher steht der Bahnhof am nächsten Tag nochmals auf dem Programm. 

   

Am nächsten Morgen beginnen wir unseren Tag mit der historischen Markthalle Mercado do Bolhao an der Rua Sá Bandeira. 

Eine Straße weiter befindet sich das noble Café Majestic. Die Portugiesen trinken zu jeder Zeit Espresso, der in Südportugal liebevoll bica genannt wird. In Nordportugal sagt man hierzu cimbalino. Auch heute lassen wir uns durch die Gassen von Porto treiben vorbei am Bahnhof, an der romanischen Sé Catedral bis hin zur gigantischen Stahlbrücke Ponte de Dom Luis I. 

  

  

Diese überqueren wir und von Villa Nova de Gaia haben wir einen tollen Blick auf Porto. Hier befinden sich alle namhaften Portweinkellereien. Ein Eldorado für jeden Portweinliebhaber.

Mittlerweile ist es Mittag und wir haben einen tierischen Hunger. Wir überqueren den Douro und anschließend geht es hinunter an die Ribeira. Bei dieser Auswahl an Lokalen fällt es schwer sich zu entscheiden. Unsere Wahl ist auf ein schnuckeliges Lokal gefallen und hier haben wir wirklich sehr gut gegessen. 

  

Gut gestärkt führen wir unseren Marsch fort. Das ständige Auf und Ab durch die unübersichtlichen Gassen Portos ist ziemlich anstrengend. Zufällig kommen wir an einem Internet-Cafe vorbei und nutzen gleich die Gelegenheit ein paar Grüße an unsere Lieben zu schicken. 

Im Nu ist der Tag vorbei und genießen unseren letzten Abend in Porto bei einer Flasche Wein.

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